Obsidian als Wissensspeicher für meine Projekte
Viele meiner Themen laufen über Wochen oder Monate. Dabei entstehen Recherchen, Links, Gedanken, Entscheidungen, Texte und Zwischenstände.
Früher lag dieser Kontext verteilt in verschiedenen Chats und Dateien. Heute sammle ich ihn in Obsidian. Im Grunde ist das einfach ein Ordner mit normalen Textdateien auf meinem Rechner.
Wenn ich später mit Claude weiterarbeite, kann Claude auf diesen Stand zugreifen. Ich muss also nicht jedes Mal wieder erklären, was wir schon recherchiert, entschieden oder erarbeitet haben.
Obsidian hält den Kontext. Claude arbeitet damit.
Damit Claude direkt in meinem Obsidian-Vault arbeiten kann, nutze ich drei Bausteine:
CLAUDE.md
Gibt Claude den Rahmen für die Arbeit in meinem Vault. Darin steht, wie er aufgebaut ist, was wo liegt und wie Claude damit arbeiten soll.
Vorlage von Julian ↗Claudian
Holt Claude direkt in Obsidian. So kann ich mit meinem vorhandenen Wissen arbeiten, ohne ständig zwischen Programmen zu wechseln.
Claudian auf GitHub ↗Obsidian Skills
Helfen Claude dabei, Obsidian-Dateien und ihre Strukturen richtig zu lesen, zu erstellen und zu bearbeiten.
Skills auf GitHub ↗Wie bin ich auf das Thema gestoßen?
Auf die Kombination bin ich über Julian Ivanov gestoßen. Sein Video zeigt gut, wie Obsidian und Claude zusammenspielen. Mein heutiges Setup basiert darauf und hat sich mit der Zeit an meine Arbeit angepasst.
Wann das Setup für mich Sinn macht
Bei einer schnellen Frage zwischendurch öffne ich Obsidian gar nicht erst. Der Nutzen zeigt sich bei Themen, die über Wochen laufen. Dort will ich beim nächsten Mal nicht wieder erklären, was längst entschieden ist.